Donnerstag, 1. April 1971

TV: plan b: Gleich, gleicher, Gleichberechtigung - Karrierechancen für alle

Deutschland, 2018

Beschreibung des Senders


Gemischte Teams im Betrieb, gleiche Bezahlung für Mann und Frau oder Führungsverantwortung in Teilzeit – plan b zeigt Konzepte, wie die Gleichstellung am Arbeitsplatz gelingen kann.

Wenn es um Gleichstellung geht, ist Island das Vorbild schlechthin. Seit Jahren gilt der Inselstaat als Land mit der weltweit größten Gleichberechtigung. Als Auswanderin hat Katharina Schneider erlebt: Kinder sind auf Island kein Grund, einen Job nicht zu machen.

Karriereknick durch Nachwuchs

Für viele Frauen in Deutschland bedeutet „Familie“ immer noch Karriereknick und Teilzeitfalle. Die Folge: weniger Einkommen, weniger Rente. Zudem haben mehr Frauen Jobs in Bereichen, die grundsätzlich schlechter bezahlt sind. Daher verdienen Frauen immer noch durchschnittlich weniger als Männer.

Nicht so bei Pieron, einem Unternehmen aus der Metallbranche. Hier werden explizit Mädchen an den Beruf als Industriemechanikerin herangeführt. „Das ist doch nur eine Sache im Kopf: Das ist was für Frauen und das nicht“, meint Molina Lewak, eine der zahlreichen weiblichen Auszubildenden.

"Gender-Studies" in der Schule

In Island wird schon früh etwas dafür getan, dass die Stereotype sich nicht in den Köpfen manifestieren. In der Schule gibt es das Fach „Gender-Studies“. Das führt langfristig zu einem anderen Verständnis von Gleichberechtigung in der Gesellschaft. „Isländischen Frauen wird viel zugetraut“, erzählt Erla Björg Gudrunardottir. Ausgerechnet in der immer noch von Männern dominierten Fischindustrie führt sie ein Unternehmen, in dem nur Frauen arbeiten.

Wenn es um Gleichstellung geht, ist Island das Vorbild schlechthin. Seit Jahren gilt der Inselstaat als Land mit der weltweit größten Gleichberechtigung. Als Auswanderin hat Katharina Schneider erlebt: Kinder sind kein Grund, einen Job nicht zu machen.

Für viele Frauen in Deutschland bedeutet Familie immer noch Karriereknick und Teilzeitfalle. Die Folge: weniger Einkommen, weniger Rente. Zudem haben mehr Frauen Jobs in Bereichen, die grundsätzlich schlechter bezahlt sind. Daher verdienen Frauen immer noch durchschnittlich weniger als Männer.

Nicht so bei Pieron, einem Unternehmen aus der Metallbranche. Hier werden explizit Mädchen an den Beruf als Industriemechanikerin herangeführt. "Das ist doch nur eine Sache im Kopf: Das ist was für Frauen und das nicht", meint Molina Lewak, eine der zahlreichen weiblichen Auszubildenden.

In Island wird schon früh etwas dafür getan, dass die Stereotype sich nicht in den Köpfen manifestieren. In der Schule gibt es das Fach "Gender Studies". Das führt langfristig zu einem anderen Verständnis von Gleichberechtigung in der Gesellschaft. "Isländischen Frauen wird viel zugetraut", erzählt Erla Björg Gudrunardottir. Ausgerechnet in der immer noch von Männern dominierten Fischindustrie führt sie ein Unternehmen, in dem nur Frauen arbeiten.

Sendetermine:

  • Do., 23.04.2020, 04:25, ZDF

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